Wertstrommanagement

Lassen Sie Ihre Produktion an die Kundensicht anpassen. Lassen Sie sich ein hochwertiges Angebot zur Überprüfung und Neugestaltung Ihrer Fertigung bei der Bernhard Frank GmbH erstellen. Passen Sie Ihre Produktion an den Wertstrom an. Das Wertstrommanagement, ist ein betriebswirtschaftliches Werkzeug im Bereich der Produktionswirtschaft und des Supply-Chain-Management, um den Produktions- und Materialfluss sowie den damit verbundenen Informationsfluss zu verbessern.

Vorteile des Wertstrommanagement:

Wertstrommanagement ist ein wichtiges Werkzeug zur Produktionsplanung und Gestaltung von Wertschöpfungsprozessen in Produktion und Büro. Die Grundidee dahinter ist die Material- und Informationsflüsse für jeden verständlich zu visualisieren. Das Wertstrommanagement umfasst drei Bereiche:

1. Wertstromanalyse

Zentrale Grundidee der Wertstromanalyse ist es die Kundensicht abzubilden. Mit der Wertstromanalyse wird der Ist-Zustand einer Produktion übersichtlich und umfassend dargestellt. Zielsetzung ist die effiziente Erfassung und übersichtliche Darstellung der in einer Fabrik tatsächlich bestehenden Gegebenheiten. Dies ist im Wesentlichen möglich durch die Berücksichtigung von Produktionsprozessen, Material- und Informationsflüssen sowie der Art und Weise, wie diese miteinander verbunden sind. Diese werden durch einfachste Symbole visualisiert. Die Wertstromdarstellung wird dazu genutzt, Verbesserungspotentiale für den Produktionsablauf aufzuzeigen.

Vorteile der Wertstromanalyse:

2. Wertstromdesign

Mit dem Wertstromdesign wird die Produktion hin zu einem effizienten und kundenorientierten Wertstrom neugestaltet, damit wird aufgezeigt wie die aktuelle Fertigung zukünftig funktionieren soll. Das Verfahren zeichnet den Entwurf („Soll-Zustand“) einer gemeinsamen Vision für einen verbesserten kundenorientierten Material- und Informationsfluss des gesamten Wertstroms ab. Die Effizienz wird gesteigert durch die Vermeidung von Verschwendung. Ergebnis ist die übersichtliche Darstellung des angestrebten Soll-Zustandes einer schlanken Produktion. Eines der wichtigsten Ziele von Wertstromdesign besteht darin, alle Prozesse so miteinander zu verknüpfen, dass ein Fluss entsteht. Eine zielorientierte Anwendung von acht Gestaltungsrichtlinien überführt den bestehenden Wertstrom systematisch in einen optimierten Soll-Zustand.

  1. Am Kundentakt ausrichten
  2. Die Prozessintegration: einen kontinuierlichen Fluss erzeugen
  3. FIFO- Prinzip einrichten
  4. KANBAN Regelung
  5. Den Schrittmacherprozess identifizieren
  6. Freigabe der Produktionsaufträge festlegen
  7. Produktionsmix festlegen
  8. Engpasssteuerung festlegen

Im Gegensatz zu anderen Methoden wird hierbei nicht nur der Materialfluss angepasst, sondern auch der Informationsfluss, der die Produktion steuert. Das Wertstromdesign wird im Laufe der Zeit iterativ angepasst und verfeinert. Ziel ist es, das Ganze zu verbessern – von Tor zu Tor und bis zur Lieferkette.

Vorteile des Wertstromdesigns:

3. Wertstromplanung

Wertstromplanung ist der dritte Schritt im Wertstrommanagement. Das Verfahren sieht das fortlaufende Planen und Umsetzen von Maßnahmen mit einer strategischen Zielsetzung vor. Dazu gehören die Einbindung einer Zielentfaltung und regelmäßige Überarbeitungen mit den PDCA-Zyklen. In der Wertstromplanung kann die mengen- und zeitorientierte Wertstromplanung um ein Wertgerüst der Herstellkosten erweitert werden. Damit wird es möglich, für die jeweiligen Halb- und Fertigfabrikate außer dem Material- und Informationsfluss auch den Kostenzuwachs entlang der operativen Prozesskette in Fertigung und Logistik darzustellen. Dadurch entsteht eine präzise Darstellung der Material- und Informationsflüsse in der Produktion oder Logistik sowie der zugehörigen Kosten und Ursachen.

Wertstromkarte
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